Bürohunde

Im Lüneburger Tierheim dürfen die Privathunde mit zur Arbeit gebracht werden. In anderen Büros ist das immer noch nicht selbstverständlich. 

Dabei hat die Anwesenheit eines Bürohundes nachweislich einen positiven Effekt auf die Arbeitsatmosphäre und sogar die Arbeitsleistung. Der freundliche Umgang mit Hunden z. B. beim Streicheln verursacht bei den meisten Menschen die Ausschüttung von Glückshormonen und senkt den Stresspegel.  

Seit 2015 bewirbt der Deutsche Tierschutzbund deshalb die Aktion „Kollege Hund“. Teilnehmende tierfreundliche Unternehmen in Deutschland ermöglichen ihren Mitarbeitenden, ihre Hunde zu einem „Schnuppertag“ mit zur Arbeit zu bringen. Ziel ist, die Akzeptanz von Hunden im Büro zu fördern.

Auch andere Initiativen machen sich für Bürohunde stark. Tasso e.V. widmet den ganzen Juni den „Büroschnauzen“ und klärt mit Tipps und Erfahrungsberichten rund um das Thema Bürohund auf. Es gibt außerdem den „Bundesverband Bürohund e.V.“, der viele weitere Informationen rund um das Thema anbietet.

Natürlich ist nicht jeder Hund der „Bürotyp“. Quirlige Junghunde, die viel Aufmerksamkeit fordern, werden eher zum Ablenkungs- und Stressfaktor.  Ruhige Hunde mit einer freundlichen und zugewandten Art sind am besten geeignet, Herrchen oder Frauchen zur Arbeit zu begleiten. Damit der Hund keinen Stress bekommt, sollte er auf jeden Fall eine Rückzugsecke haben, wo er nicht gestört wird. 

Damit der Alltag mit Bürohund für alle Beteiligten ein bereicherndes Erlebnis wird, haben wir die wichtigsten Grundregeln in einem Foto zusammengefasst.

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