Tierheim Lüneburg

Maßnahmen wegen Corona

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Tierheims,

aufgrund der neuen Richtlinien der Bundesregierung müssen wir leider das Tierheim bis auf weiteres für Besuche ohne Termin schließen.

Fundtiere

Selbstverständlich sind wir weiter für Fundtiere zuständig. Wenn es Ihnen möglich ist, rufen Sie uns an, bevor Sie uns ein Tier bringen. Wir hören unseren Anrufbeantworter regelmäßig ab. Wenn Sie sich gar nicht mit uns absprechen können, kommen Sie in der Zeit zwischen 9 und 17 Uhr zum Tierheim, aber rechnen Sie damit, dass Sie evtl. ein bisschen warten müssen, bis wir Sie einlassen können.

Gassigehen und Katzenkuscheln

Bis auf weiteres entfallen Gassigehen und Katzenkuscheln. Wir sorgen aber dafür, dass unsere Tiere ausreichend Aufmerksamkeit und die Hunde genug Auslauf bekommen.

Auch das Spätgassigehen, das ursprünglich ab 1. April wieder starten sollte, muss voraussichtlich verschoben werden. Wir werden den aktuellen Stand immer hier auf diese Seite kommunizieren (und natürlich bei Facebook).

Besuchszeit

Die normale offene Besuchszeit wird bis auf weiteres ausgesetzt. Tiervermittlungen und Fundtierabholungen sind nur mit Terminvereinbarung möglich.

Sachspenden abgeben

Natürlich sind wir weiter auf Sachspenden angewiesen. Wir stellen deshalb dafür einen Tisch im Freien auf und bitten darum, die Spenden dort abzulegen. Bitte seid nicht böse, wenn wir unseren Dank dann nicht immer persönlich ausdrücken können.

Bei all dem verlassen wir uns auch auf Eure Vernunft und sind uns sicher, dass Ihr umsichtig handeln werdet.

Medizinische Fakten als Grundlage für unsere Entscheidung *

Das Corona-Virus sitzt eher im Hals und wird in der späteren Phase ausgehustet. Dementsprechend muss man sich verhalten und gegen Virus, das ausgehustet wird und in der Luft steht, hilft am besten der Aufenthalt im Freien. Das unterstützt auch das Immunsystem. Dementsprechend ist der Hundespaziergang sogar eine Förderung der Gesundheit.

Es stimmt, das Virus kann an den Händen kleben, aber dieses Virus ist keines, das mit Fließschnupfen einhergeht, der viel mehr an den Händen zu finden ist. Fließschnupfenviren haben auch eher keine Hülle, die sind physikalisch sehr stabil und werden mehr über den Weg der Hände übertragen.

Das Virus wird ausgehustet und steht als mittelgroßes Aerosol in der Luft, fällt aber relativ schnell zu Boden. Es bleibt also nicht als Wolke stundenlang in der Luft stehen, verteilt sich auch nicht in den Nachbarraum oder so. Es gibt Viren, bei denen ist das so, aber dieses Coronavirus gehört nicht dazu. Coronaviren sind maximal ein paar Minuten in der Luft und fallen dann zu Boden. Man infiziert sich also nicht beim Spazierengehen, wenn man sich begegnet.


* Medizinische Fakten zu dem Virus von Christian Drosten, Leiter des Instituts für Virologe an der Berliner Charité, zusammengetragen aus dem Podcast vom 13.3. Die ganze Folge mit vielen weiteren interessanten Punkten gibt es unter https://bit.ly/2ISiIX3

2. Quelle: Studie, die am 14.3. vom Bundeszentrum für gesundheitliche Aufklärung veröffentlicht wurde.